News vom 23.07.2010
 

Rheinischer Einzelhandels- und Dienstleistungsverband tagte im Wuppertaler Opernhaus

Der Solinger Unternehmer Karl-Udo Jüntgen, der kürzlich zum Regionalvorsitzenden gewählt worden war, konnte nahezu alle Mitglieder des Gremiums aus dem Bergischen Städtedreieck und den Gemeinden Hückeswagen, Ra-devormwald und Wermelskirchen begrüßen.

Zu Beginn des Treffens führte Enno Schaarwächter, der Geschäftsführer der Wuppertal Bühnen die Unternehmerinnen und Unternehmer durch das Opernhaus, informierte sie über die Geschichte und die aktuelle Entwicklung des Opernhauses und ermöglichte ihnen einen Blick hinter die Bühne.

Anschließend beschäftigte sich das Gremium aufgrund eines Impulsvortrages von Michael Wenge, dem Hauptgeschäftsführer der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid mit dem Thema „Wie retten wir unsere Innenstädte“.

Michael Wenge stellte die Position der IHK dar und erläuterte insbesondere die Bedeutung von Einzelhandelskonzepten für die innenstadtverträgliche Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel. Er wies auch auf die aus seiner Sicht positiven Auswirkungen eines möglichen IKEA-Standortes für das Bergische Städtedreieck hin.

In der darauf folgenden Diskussion, die von einer von Georg-Eicke Dalchow, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer des Verbandes präsentierten Fotodokumentation eingeleitet wurde, konnte eine Vielzahl von Informationen zur Situation in den Innenstädten gesammelt werden.

Dabei wurde klar: Eines der Hauptprobleme der Innenstädte von Wuppertal, Solingen und Remscheid sind erhebliche Leerstände wie z.B. das Karstadthaus in Solingen, SinnLeffers in der Remscheider Innenstadt, Hertie in Lennep und die Massierung von ungenutzten Ladenlokalen in der Neu-marktstraße in Elberfeld.

Karl-Udo Jüntgen machte deshalb deutlich: „Wir werden die Vitalisierung der Innenstädte zum zentralen Thema unserer Arbeit machen und dabei immer den Schulterschluss mit der IHK suchen“. Dieses Ziel wurde von dem Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Dr. Peter Achten unterstützt. „Jetzt geht es darum, die wichtigsten Positionen herauszuarbeiten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen“.

Abgerundet wurde die Versammlung durch einen Rundgang durch die Barmer Innenstadt, mit anschließendem Besuch des Biergartens des Wuppertaler Brauhauses.


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